Füssener Modellbaublätter

                                                     aus der Weissenseer Eisenbahnstube

 

               

                   -     Neuheiten 2010 / 11                               Teil 1

 

 

 

Die Fabrik   -   Waggonbau AG Steinheim mit Überladekran

 

Das Angebot der preußischen Backsteinbauten rundet sich perfekt ab.  Mit Industriebauten. Mit diesem einmaligen Baukastensystem, ein Programm, das allen Wünschen gerecht wird, setzt Auhagen® neue Maßstäbe. Ob Bahnhof, AW, BW oder Fabrik, ob Nebenbahnszene oder Großstadt, individuell kombinierbar, variabel in Breite und Länge.

Endlich kann man Montage- oder Reparaturhallen bauen, in die auch ein 1:87 - Schnellzugwagen, eine BR 52 oder die Borsig - Mallet rein passt.  Mit beidseitigen Toren als Durchfahrhalle baubar und seitlichen Eingängen, durch die nicht nur Monteure mit Werkzeugkisten, sondern auch Gabelstapler rein können. Werksgebäude, die anreih-bar sind, damit auch mehrgleisig befahrbar, die Gebäudefronten nicht von der Stange, sondern zweckentsprechend. Türen, wo Türen hin müssen, rechts oder links der Stiege, Fluchtwege über Außenstiegen, Details vom Feinsten. Und man ist selbst der Architekt und Baumeister!

 

   Ansichten, die man nicht im Katalog findet:

 

                                          

 

Sicher, man braucht Platz und man muss planen, einfach nach Anweisung bauen kann jeder, aber es sollen ja Unikate werden.  Es sind keine Modelle zum mal eben so irgendwo hinklatschen. Bahnhöfe stellt man ja auch gezielt auf die Anlage, genauso wie die Stadthäuser.  Neue Dimensionen für die individuelle Gestaltung von Bausätzen!

 

                                 Bilder:   Stirl, Berlin                 

 

 

 

                                         

 

 

 

Bauphasen  -  Planungen

 

Man kann natürlich die gesamte Fabrik einfach nach Bauanleitung zusammensetzen. Wäre aber zu schade, wenn man sich die nahezu einmalige Gelegenheit entgehen ließe um seine „eigene“ Fabrik zu bauen. Eine Fabrik, die einfach anders aussieht als alle anderen. Etwas Besonderes. In der hier vorgestellten Waggonfabrik finden die Neuheiten 2010 und 2011 Verwendung.

 

Planungsgedanken:   

 

Es beginnt mit den Fronten und Giebeln:

6 Giebelelemente, 6 verschiedene Wandelemente und Grundplatten im Rastermaß 47,25 mm

 

 

                             

                        glatte Wände                                                                                                                                                                                                                                      Wände mit umlaufenden Fries

Die hervorragende Qualität der Klinker - Nachbildungen sowie die Passgenauigkeit ist ja schon längst Markenzeichen geworden, die Klinkerverzahnungen an den Stoßstellen sind unübertroffen, auf den folgenden Giebelbildern sind sie nur gefügt!

Tipp:  nicht übermotiviert und hektisch drauf los bauen, in Ruhe das eigengestaltete Gesamtmodell planen.  Hier einige Kombinationsmöglichkeiten der Giebelwand (Produktionsgebäude):

 

                                                

                                                                     

 

Wer die Wahl hat, hat die Qual, Herr „Architekt H0“, Vordächer gibt es auch noch und an den Straßenfronten geht es munter weiter. Hinweis: Wer an Giebeln und den Fronten modifiziert und Teile ersetzt, sollte daran denken, dass aus den ausgetauschten Elementen i.d.R. ein weiteres Gebäude entsteht! Also gleich ein Hallendach und Grundplatten (aus Produktionsgebäude) mitbestellen, die gelben Klinkerverblender und Fenster nicht vergessen! Dies gilt auch, wenn man die Austauschteile zur Hallenverlängerung benutzen will. Sodann muss geklärt sein ob man in die Hallen reinschauen will oder nicht. Das hat Konsequenzen für Fenster und Böden.

 

                                                                                      

                              Querschnitte in der Werkhalle                                                                                              auch diese Ansicht ist variabel

 

                                              

                                                                                                                                   Gleisabstand 96,4 mm

 

Die Fronten der Verwaltungsgebäude unterscheiden sich in der Fensteranordnung im Treppenhaus. Die Grundausstattung 2 - geschossig:

 

                                               

 

                                                                        und die 4 - geschossigen Rohansichten  -  vorne / hinten in Standardlänge:

 

                                                

 

Man sollte daran denken, dass große Fabriken auch mehr Raum für die administrativen Dienste benötigen, außerdem verändert das lange Verwaltungs-gebäude den Eindruck der Fabrik gravierend in Richtung Denkfabrik, das Modell muss ja nicht immer eine produzierende bahntechnische Fabrik werden. Die folgende Front hat eine Länge von 400 mm, Vorbilder zur Architektur gibt es reichlich in alten Fabriken, restauriert zu modernen Industrieparks.

 

                                          

 

Bei der Dachgestaltung gibt es 3 Möglichkeiten: Variante 1 mit Gauben zur Straßen- oder Hofseite, die gegenüberliegende Dachseite mit Kaminen, Variante 2 ohne diese Gauben, jedoch mit Kaminen und letztlich die Variante 3 mit beiderseitigen Gauben. Da die Fabrik ein Heizwerk hat, also Zentralheizung, benötigt das Verwaltungsgebäude eigentlich keine Kamine. Platz z.B. für die Räume des Firmenarchivs. Bei der AEG - Bahntechnik hatten wir das Elektronikteile - Lager dort untergebracht. Leider ist die Firstleiste an der „falschen“ Dachseite angespritzt, so dass man entweder eine zusätzliche Firstleiste benötigt oder sich ent-schließt, die 2. Dachhälfte selbst umzubauen. Ein Ausschnitt, ein wenig plandremeln und feilen, erledigt, die Kamine bleiben. Dann hat man da nur noch das Problem mit den schmalen „Dienstbotentüren“. Es gibt aber auch hier Alternativen.

Wer jedoch ins Zweifeln kommt, bevor die Bausätze auf dem Tisch liegen, kann sich Entscheidungshilfen basteln: Pappmodelle, denn man hat ja alle Maße parat! Am Dach ändert sich höchstens die Länge und man macht an den Fronten und Giebeln nichts unumkehrbar. Aber man hat einen 1:1 - Eindruck in 3D. Scanner, Drucker, Schere und Kleister tun das ihre dazu. Muster im pdf - Format für den Probedruck findet man hier: Giebel - Front - Hofseite - Dach.

Vor dem Zusammenbau bitte die Bauteil - Nr. in den inneren Giebeln entfernen, sie beulen sonst nach außen. Hinweise zur Fensterdeko in Teil 2.

In der großen Werkhalle kann man Zwischendecken und -wände setzen.  Das gibt lichttechnischen Spielraum für getrennte Arbeitsräume! Hinweis: auf den Fotos haben die Gebäude perspektivisch bedingt unmaßstäbliche Höhen, siehe Bauelemente.

 

                         ein paar Maße, der Grundriss vom Werktor:                                                   Bild: Stirl, Berlin                                            

Die Gleisanschlüsse kommen in Steinheim quer aufs Werksgelände. Da es eine Waggonfabrik wird, müssen die Hallen verlängert werden: die Haupthalle (11422) um ein Dachrasterfeld auf 39 cm, die beiden Reparaturhallen (3) 11423 werden aneinander gebaut. Dadurch haben sie die gleiche Länge wie die Haupthalle. Alle Hallen werden als Durchfahrhallen gebaut. Halle 1 aus den Resten der Verlängerung von Halle 2 wird mit 1x 11423 und 2 Schleppdächern zusammengebaut. Das Lager neben dem Tor (11421) bekommt noch ein überdachtes Freilager aus Bausatz 11353 (Holzhandel). Die Einfahrten der Hallen sind nicht für Böschungsgleise geeignet.

    Variante 1:                                                                                                                             Variante 2:

 

                                           

                                                                                                                          das könnte auch ein AW werden

 

    Variante 3:                                                                                                                             Variante 4:

 

                                                                      

 

Hinweis: wer sich am Raster der Einfriedung orientiert, es prägt z.B. die Abstände der Tore der Gleise, tut sich leichter bei der Planung der Gebäudeanordnung bzw. vermeidet zusätzliche Anpassungsarbeiten. Zu Variante 4 muss gesagt werden, dass bei der zu engen Anordnung von Halle 2 und 3 eine grausige Häuser-schlucht entsteht. Dies sollte man unbedingt vermeiden! Und dann dran denken: das werden richtig große Fabriken! Die realisierte Variante findet man in Teil 2 der Baubeschreibung.

 

Die Krananlagen

Ohne Krananlagen geht in einer Waggonfabrik nichts. Neben kleinen Kranwagen und Bockkränen braucht's was Übergreifendes. Deshalb kommt ein Überladekran zum Einsatz.  Dieser ist aus dem Auhagen® - STAKO - System in der Spannweite (Raster 45 bzw. 30 mm) gemäß Bedarf baubar, hier werden es immerhin ca. 500 mm, siehe Grundrisse.

 

              1.  Entwurf  vom Kran:                                                                                                      gebaut wurde:

                                                            

     

Die große Laufkatze, kann man z.B. aus H0e - Loren (Auhagen®, Roco®) bauen, und Schienen nach Wahl. Wellblech für die Überdachung gibt es auch bei Auhagen®: 52231. Für weitere Ausstattungsteile wie Aufstiegsleiter usw. muss halt die Bastelkiste herhalten, passende Laufbohlen gibt es ganz neu bei Auhagen®:  48655, ebenso Schaltkästen und Kabelkanäle. Farbe: entweder unveränderte Originalfarbe RAL 7021 oder Reicolor®, z.B. DB-Grün 601, siehe auch: Lackierungen und Beschriftungen. Schwere Kranhaken: Märklin®  702090 oder wer es teuer (€ 17,50) liebt: Weinert 4434 / 4442. Als Alternative bleiben noch Roco® - Ersatzteile, falls lieferbar. Die Kranbrücke ist nicht verfahrbar, ließe sich aber ändern. Man kann die Füße 48102 auch um 90° gedreht anordnen, das gibt mehr Freiraum im Gleisbereich für das Ladepersonal. Eine Frage der Optik! Die im Bild dargestellten Größenverhältnisse sind korrekt! Wem die Höhe zu heftig erscheint, kann das Element 48103 weglassen, nur: Schiebedach-Wagen + Ladegeschirr + Ladegut = ? Einzelheiten zum Bau aber später, siehe Waggonbau Steinheim Teil 2.

 

Beleuchtungsfragen

1. Der Überladekran. Hier sind Hängelampen zweckmäßig, gibt es von Robbe® - Modellbau, man muss aber die Birnchen tauschen. Für die Zuleitungen einfach Schrumpfschlauch Ø 2 mm als Leerrohr am Stahlgerüst verlegen.

 

                                                                                              

                            Hängelampe                                                                            Deckenlampen (Restaurant Alter Wasserturm)                                                                                STAKO - Elemente

 

 

2. Hallenbeleuchtungen. Das Licht sollte grundsätzlich von oben kommen, Beleuchtungssockel sind hier unpassend. Lichtstreifen aus kaschierten Loch-rasterplatten eignen sich gut als Träger für die Deckenlampen. Einfach SMD - LED's an richtiger Position zwischen 2 Rasterpunkte setzen und dann ent-weder mit Draht oder Silberleitlack untereinander verbinden. Nach oben hin abdecken. So können dann die Arbeitszimmer getrennt beleuchtet werden, wenn man Zwischenwände gesetzt hat. Über die Notwendigkeit einer Innenbeleuchtung erübrigt sich wohl jede Diskussion, ich hab noch kein so altes Gemäuer gesehen, das ohne diese auskam. Weitere Hinweise siehe Hallenbeleuchtungen, hier das mittlere Lichtband für die langen Hallen:

 

             

                                                                                                   Nachbildung von Quecksilber- und Natriumdampflampen

 

3. Fabriktore und Ampeln. Normalerweise haben Fabriktore Ampeln, die die Ein- und Ausfahrt regeln. Und damit der Werkschutz kontrollieren kann. Lässt sich einfach aus Mentor® - Teilen basteln: LED - Fassung 2-fach: 1801.8231 (bestückt mit rt / gn - Ø 3 mm, gibt es z.B. bei Reichelt®)

 

          Grundelement:                modifiziert als Hänge - Ampel:       

 

Dazu muss der Korpus in der Tiefe gekürzt werden (an der Rastrille) und die Bohrung für die LED um 3,5 mm tiefer gesenkt werden, damit schaut die LED nicht mehr so unpassend weit raus. Rv (rt) = 2,7 kΩ, Rv (gn) = 3,9 kΩ bei UB = 15 V= , ca. 5 mA / 3,5 mA If. Die Ampeln regeln auch die Einfahrt in die Werkhallen. Übrigens: rt ist immer oben! Lötstellen mit Kleber abdecken und Farbe drauf.

 

Die Planung steht   -   Vorbereitungen

Die Fensterrahmen und Türen der Verwaltung

Aus den Spritzlingen 2311B die Türen und Kellerfenster heraustrennen und mit doppelseitigem Klebeband auf getrennte Pappen kleben. Mit heller Grundierung vorlackieren und dann entsprechend mit RAL 6020 (chromoxydgrün) und 7005 (mausgrau) fertig lackieren. Seiten nicht übersehen! Die Hauptfenster erhalten RAL 1014 (elfenbein), sie werden 2x am Spritzling lackiert. Sieht viel freundlicher aus.

 

Das Mauerwerk verfugen

Wer die Gebäude patinieren will sollte das Mauerwerk vor dem Zusammenbau verfugen. Eine illustrierte Anleitung findet sich im Auhagen® - Katalog, Seite 55 ff. Wichtig ist, dass sich die Fugen nicht zu deftig von den Ziegeln abheben, also sorgfältig abtönen und ausreichend Farbe (z.B. Plaka®) vorbereiten. Zu oft tritt die viel zu hell gehaltene Fuge in den Vordergrund und verdirbt den gesamten Eindruck. Aus der Ferne betrachtet darf nur der rote Klinker dominierend sein, siehe Vorbildbauten. Bei Lasercutmodellen ist meistens die Fuge viel zu breit und ebenfalls zu hell. Aber manche „Künstler“ versauen ja auch Loks und Wagen und nennen es dann Betriebsspuren.

 

Grundplatten herrichten

Für das Werktor liegt eine sehr hilfreiche Montageschablone bei, die die Einhaltung der Winkel garantiert. Eine Superidee! Diese Montagehilfe sollte aber als allererster Schritt hergerichtet werden, damit sie sich plan liegt. Bei den Bausätzen 11423 (Produktionshalle) sollte man auch zuerst die Grundplatte zusammenkleben, damit  sie als Richtmaß für die recht langen Seiten dient.

 

Gebäude auf Vollständigkeit prüfen

Wenn viel modifiziert wurde ist es schon angebracht die Teilezuordnung gemäß Planung auf Vollständigkeit zu prüfen. Einfach betreffende Gebäudeteile plan auf dem Tisch ausbreiten (rings ums Dach) und alle Frontelemente, vor allem die Fenster exakt zuordnen! Holzrahmen- und Stahlrahmenfenster beachten! Die Stahlrahmen-fenster passen nur im EG. Anzahl der Verblender - Streifen kontrollieren. Das ist besonders bei der verwinkelten Produktionshalle 1 und bei geänderten Giebeln wichtig.

 

                                               

                                                                         Zuordnungen. (bei aller Ähnlichkeit, aber das war kein Hurrikan mit einem Lasercut - Papphaus!)

 

Wird eine H0e - Werksbahn integriert, müssen einige der kleinen Tore an den Hallengiebeln geöffnete Flügel bekommen. Das kann man hindrehmeln oder in der Ersatzteilkiste wühlen hilft möglicherweise auch. Hier ein Beispiel (Vollmer® - Ersatzteil) für die kleinen Laufkatzen an einigen seitlichen kleinen Hallentoren:

 

                                                                                                 mod. Seitentore

Das Kabel zur Laufkatze: schwarze asiatische Kabelbinder, die man meistens einfach wegwirft. Jetzt braucht man sie, sie ergeben ein flexibles Flachkabel.

 

 

Nützliche Hilfsmittel

Die langen Gebäudeteile erfordern einige Hilfsmittel, damit sie sich nach dem Kleben nicht verziehen oder gleich mal schief zusammengeklebt werden. Man sollte eine Anschlagschiene (z.B. Stahllineal 50 cm) sowie einige Parallelstücke (ca. 15 cm, ca. 250 g) als Fixierungsgewichte bereitlegen. Eine saubere und plane Arbeitsfläche ist eigentlich selbstverständlich, ich hab ein Brett ähnlich DIN A3 gewählt, da passen alle Fronten und Giebel einer Halle drauf. Man kann das Brett dann einfach beiseite legen, damit der Kleber in Ruhe aushärtet. Geduld ist die erste Bürgerpflicht! Alles andere übliche Werkzeug dürfte ja kein Problem und bekannt sein.

Noch was: der Klebstoff,  wenn man keinen auf Vorrat hat, geht generell mitten in der Arbeit am Samstag abends aus. Murphy.

 

 

    Halle 2                       Halle 1            

 

Wo welche Fenster, Türen oder Tore definitiv hinkommen entscheidet sich eigentlich erst kurz vor dem Zusammenbau. Schlimmstenfalls gibt es wie bei Halle 1 noch mal einen Baustopp wegen Entwurfsänderung und Materialbeschaffung, die großen Fenster 2326B reizen doch zu sehr für neugierige Blicke in die Halle. Sonst könnte man ja gleich einen bemalten Schuhkarton (so was Ähnliches soll's ja schon geben) auf die Anlage stellen. Vorsicht beim Abtrennen der großen Fensterscheiben, die neigen zur Rißbildung!

   eine  Zwischenwand von Halle 1:

 

                                                             

    der gelbe Verblender in der Mitte dient als Stütze fürs abnehmbare Mitteldach                      Eckverblender mod.                                                 Eckanschlüsse der Seitenwand Halle 1

 

 

Innenwände und Oberlichter

Innenbeleuchtungen sind effektiver, wenn sie nicht in dunklen Höhlen brennen. Wer streicht schon die Wände seines Arbeitszimmers dunkelbraun? Ich kenne keinen der das tut. Also Fenster, Tore und noch zu klebende Ränder vor dem restlichen Zusammenbau abdecken (sonst klebt da nichts mehr) und weißeln. Sieht auch besser aus, wenn man zu den Fenstern reinschaut. Offensichtliche Stellen, an denen später Licht durchscheinen könnte  vorher extra mit sw abdecken! Hinweis: bedruckte Fenster niemals auf der bedruckten Seite mit Klebeband abdecken! Preiswerte Acrylfarbe gibt es im Autozubehörhandel. Aber vor dem Lackieren entfetten, sonst sieht das nachher so aus wie eine Märklin® BR E03 / 103, die Abplatzer. Aufpassen: Klebestellen dürfen nicht lackiert werden!

 

                                                                 

                                                 da können Papiermasken nicht mithalten                                                                      Maschinen von WIAD®             

 

Verglasungen und „Gardinen“ kann man im Akkord mit der Photopapier - Schneidvorrichtung vorproduzieren. 24 x 34 mm, passt jeweils für ein Doppelfenster. Nachts arbeiten nicht alle Mitarbeiter, deswegen bleiben einige Büros  und Werkstätten dunkel. Hinter die Gardinen schwarzes Papier kleben, sieht man tagsüber nicht.

Wer Fenster mit Durchblick einbaut, sollte auch zeigen, was dahinter steht: neben Waggons ein Maschinenpark. Gibt es von Prefo®:  60006, siehe hierzu auch: Kleinschmied Stahlbau GmbH. Sonstige Büro- und Werkstattausstattungen gibt es von Preiser®. Dann bleibt noch eine etwas heftige Prozedur übrig: die Metallstreben der Oberlichter müssen eingefärbt werden. Eine Arbeit für ruhige Hände.

 

Hallenböden und Gleise

In den Hallen, in denen auch große Fenster eingebaut wurden, muss der Hallenboden angemessen gestaltet werden, dies gilt auch hinter geöffneten Toren. Außerdem muss das durchgehende Gleis entsprechend eingefasst und gegen Verrutschen gesichert werden. Es bieten sich an: Marktplatten grau (52421) und als Gleiseinfassungen und -einlagen die Gleisbohlen 41 617. Bei den Hallen muss in den Bodenplatten Freiraum für das Gleis geschaffen werden, sonst kriegt man das Tor nicht mehr zu. 3L - Fahrer, die unbedingt mit einer Lok in die Hallen wollen, müssen bei den Gleiseinlagen in sichtbaren Bereichen ein wenig improvisieren. Hier sollte endlich mal eine industrielle Dauerlösung angeboten werden, der Bedarf ist immens.

 

 

Was dann aus Planung und Vorbereitungen geworden ist sieht man in Teil 2, Rohbauten in Steinheim.  

 

                                              

 

 

 

                                  

        

 

 

                           ©  Wolfram Stephan                          zurück zu Info's                                                    bisher erschienen                    Startseite